Wieso eine Laserschutzbrille tragen?
Auch zufällige Reflexionen von Laserstrahlen stellen eine Gefahr dar.
Ein reflektierter Laserstrahl kann ausreichen, um das Auge ernsthaft zu schädigen.
Verletzungen am Auge können durch den richtigen Augenschutz vermieden werden!
Worauf sollte ich bei der Auswahl der richtigen Schutzbrille achten?
Laserschutzbrillen müssen mit der Schutzstufe und dem dazugehörigen Wellenlängenbereich markiert sein und mit dem CE-Zeichen.
Nach der gesetzlich verbindlichen europäischen Richtlinie 89/686/EEC bezüglich persönlicher Schutzausrüstungen muss die Schutzbrille von einem akkreditierten Zertifizierer nach EN 207 bzw. EN 208 geprüft und bewertet werden. Anhand dessen wird eine EG Baumusterbescheinigung ausgestellt, woraus die Schutzstufen hervorgehen.
Die Schutzbrille muß für die Wellenlänge des Lasers geeignet sein und vor der maximalen Leistungsdichte bzw. Energiedichte, der Sie ausgesetzt werden könnten, ausreichend Schutz bieten. D.h. Sie sollten vom schlimmstmöglichsten Fall ausgehen.
Normalerweise wird für die Berechnung dieser Werte der kleinste zugängliche Strahldurchmesser zugrunde gelegt. Insofern der Laserstrahl divergiert, kann der Strahldurchmesser in 10 cm vom Abstand vom Divergenzpunkt den Berechnungen der Leistungsdichte bzw. Energiedichte zugrunde gelegt werden.